Kulturelle Weltreisen mitten in Köln

KULTURKLÜNGEL - INDIEN

Ob eine Reise durch Kölns Morgenland, das lateinamerikanische Köln, Köln alla turca oder Expeditionen in andere Zuwanderermillieus der Stadt – der Kölner Kulturklüngel macht es möglich und bietet Interessierten die Möglichkeit sich über das multi-, inter- oder einfach kulturelle Leben Kölns zu informieren und viele neue Seiten der Stadt zu entdecken.

Ich habe heute zum ersten Mal von einer Freundin von Kulturklüngel gehört und war sofort neugirieg! Bei Kulturklüngel handelt es sich um das Kölner Fremdenverkehrsamt für lokale Reisen. Das Amt bietet Interessierten fernab von den typischen Touri-Touren kulturelle Führungen durch Köln, die den Teilnehmern eine neue Sicht auf das multikulturelle Miteinander in Köln ermöglichen. Klüngel ist ein Kölsches Wort und steht unter anderem für das untereinander Vernetzten.

 Im Alltagsgebrauch ist Klüngel im Kölner Raum allerdings auch positiv besetzt, im Sinne von „eine Hand wäscht die andere“, „Man kennt sich, man hilft sich“, „über Beziehungen verfügen“ oder netzwerken bzw. „vernetzt sein“. (Wikipedia, 10.06.2013)

Für kleines Geld führen die Reiseleiter ihre Besucher durch kölsche Mikrokosmen. Das Programm ist vielfältig. Beispielsweise kann man das fernöstliche Köln mit dem Rad entdecken, an einer interkulturellen Ralley oder an einer Weltreise durch Nippes teilnehmen. Afrika, Asien, Lateinamerika oder der Balkan – die Reiserouten lassen kaum Wünsche offen.

Die Kosten betragen in der Regel 22 Euro und sind auf ca. 25 Teilnehmer beschränkt. Eine kulinarische Weltreise in Bonn ist aber beispielsweise etwas teurer: 32 Euro zzgl. der Getränke. Die Touren eignen sich mit Sicherheit auch als Geschenkidee. In jedem Fall mal etwas anderes und besonders!

Ich bin jedenfalls begeistert von dem Konzept und werde das Ganze möglichst bald ausprobieren. Allerdings kann ich mich nicht so recht entscheiden, wo es hingehen soll. Vielleicht wird es die Reise durch das indische Köln oder Köln alla turca. Wofür würdet ihr euch entscheiden?

Kalkutta in Köln from Thomas Bönig on Vimeo.

Federleicht: Rollo im Ethno-Style

Schritt 1Wenn man mal krank ist verbringt man plötzlich mehr Zeit in den eigenen vier Wänden als einem lieb ist. Genau so ergeht es mir gerade, weshalb ich heute auf die Idee gekommen bin mein Rollo zu verschönern. In der Regel komme ich erst recht spät heim und lasse mein Rollo direkt runter, damit meine Nachbarn nicht Zeuge aller Details meines Privatlebens werden. Besonders schön ist es aber nicht das eigene Zimmer ständig mit einem langweiligen unifarbenen Rollo zu verdunkeln. Wenn ich also schon die meiste Zeit zuhause im Halbdunkel verbringen muss, dann doch bitte mit Stil!

Dank großer Langeweile und diversen Bastel-Utensilien aus meinem eigenen und dem Fundus meiner Mitbewohnerin Sousou habe ich meinem Rollo heute das gewisse Etwas verliehen. Mehr als ein paar Reste Webband, Goldlack, Federn, etwas Glitzer, Kleister und Geduld waren nicht nötig, um meine Idee in die Tat umzusetzen.

Schritt 1:

federleichtAls erstes habe ich Federn mit Goldlack besprüht. Bei einigen das Ende, bei anderen die Spitze. Das Auftragen des Lacks ist  unkompliziert, denn bei genügend Distanz ist der Lack gut zu dosieren und trocknet innerhalb kürzester Zeit. Zum Trocknen habe ich die Federn auf Zeitungspapier gelegt. (Federn gibt es übrigens in in allen möglichen Variationen in jedem gut sortierten Bastelladen zu kaufen.) Bevor ich die Federn mit Gold besprüht habe, habe ich es auch mit gelbem Neonlack probiert. Das hat bei den dunklen Federn aber leider überhaupt nicht funktioniert. Vermutlich müsste man dazu erst ein weiße Grundierung auftragen, die ich aber gerade nicht zur Hand hatte.

Schritt 2:

Nach dem Trocknen habe ich die goldenen Stellen der Federn zusätzlich mit goldenem Glitzer bestrichen, um den Glanz zu erhöhen. Das ist natürlich Geschmackssache, aber wenn man sparsam mit dem Glitzer umgeht, wirkt es kein bisschen kitschig.

Schritt 3:

Nachdem auch der Glitzer getrocknet war, habe ich den Kiel der Federn mit reichlich Kleber bestrichen und mit grauem, zum Rollo passendem Webband umwickelt, um die Federn anschließend damit am Rollo befestigen zu können. Statt dem zum Rollo passenden Webband könnte man aber vielleicht auch ein Material in leuchtendem Neon nehmen. Ist bestimmt ein toller Eyecatcher!

Schritt 4:

Um die Federn am Rollo zu befestigen habe ich ein Stück Webband quer über das Rollo gespannt und an beiden Seiten mit Nadel und Faden und je zwei Stichen festgenäht. Das genügt, denn die Federn sind nicht besonders schwer.

Schritt 5:

Anschließend habe ich alle Federn an dem quer gespannten Webband fest geknotet und voilá: ein Rollo im Ethno-Style!

Kopfhörer auf und entspannen

Da wochenlang auf meinem Blog rein gar nichts passiert ist, habe ich natürlich das Bedürfnis einiges nachzuarbeiten, was sich ideentechnisch so angesammelt hat. Zuerst hatte ich einfach keine Zeit zu posten und kreativ zu werden, dann hatte ich eine kreative Durststrecke und danach habe ich ein paar entspannte Urlaubstage in den Tiroler Bergen verbracht. Nun bin ich krank und damit dieser Umstand wenigstens etwas Gutes hat und mir bei dem schönen Wetter nicht die Decke auf den Kopf fällt, nutze ich die Zeit mich endlich mal wieder um den Blog zu kümmern. Beim stöbern bin ich dann gerade auf diesen schönen Remix gestoßen, den ich mit euch teilen möchte. Also Kopfhörer auf und entspannt zurücklehnen: Stavroz – The Ginning (Felkon Remix)Stavroz - The Ginning (Felkon Remix)

DIY Statement-Kette

In der letzten Woche habe ich endlich gefunden, wonach ich so lange gesucht habe: eine breite goldene Kette. Leider war die Kette mit einem neongelben Schnürsenkel umwickelt, so dass sie aussah, als hätte ich sie für 10 Cent aus einem Kaugummiautomat gezogen. Aber da ich glückliche Besitzerin geschickter Hände und jeder Menge Wollreste bin, konnte ich mich des Schnürsenkels entledigen und mir mein eigenes Unikat zaubern. Dummerweise habe ich kein “Vorher-Foto” gemacht, sondern nur einige “Nachher-Bilder”. Da das Umarbeiten der Kette aber nicht sonderlich schwierig war, bin ich mir sicher, dass die Bilder als Inspiration genügen werden.

Ich habe einfach zwei Reihen halbe Stäbchen mit einer 4er-Nadel an die Ösen der Kette gehäkelt. Die einzige Schwierigkeit war es, die Maschen gleichmäßig und nicht zu eng zu häkeln, damit das Ganze ordentlich aussieht und sich die Ösen der Kette nicht verhaken. Wenn man die Kette während des Häkelns gespannt hält, klappt das recht gut. Die goldene Kette gibt es übrigens aktuell bei h&m zu kaufen.

The Best Blog Award

Heute möchte mich ich mich endlich bedanken und zwar bei Paetzi von Paetzilore sowie Alexandra von la papillonista, die mich überraschenderweise beide für den “Best Blog Award” nominiert haben. Darüber habe ich mich natürlich riesig gefreut, aber irgendwie komme ich erst jetzt dazu, den passenden Post zu verfassen, denn die Nominierung ist an gewisse Regeln gekoppelt.

Der Award ist für Blogs mit unter 200 Lesern gedacht. Wer nominiert wurde verlinkt auf den Blog, von dem man ausgewählt wurde, beantwortet elf Fragen (die leider bei Paetzi andere sind als bei Alexandra, weshalb ich sie etwas angepasst habe) und nominiert 10 weitere Blogs und informiert diese über ihre Nominierung. Im Idealfall entdecken Leser und Blogger dank diesem System viele weitere spannende Blogs.

Die Fragen:

1. Wann und warum hast Du Deinen Blog gegründet?
Ich habe Mitte 2011 mit dem Bloggen angefangen. Am Anfang war ich sehr schüchtern und habe nur wenige Artikel veröffentlicht. Irgendwann dann habe ich erste positive Feedbacks von Freunden, aber auch  von völlig Fremden bekommen und mich getraut, etwas offensiver an die Sache heranzugehen. Eigentlich war annablogie erst nur der Versuch mich in Sachen Social Media weiterzubilden, doch inzwischen ist mir das Bloggen so ans Herz gewachsen, dass ich mir gar nicht mehr vorstellen kann, jemals damit  aufzuhören.

2. Hast Du ein Vorbild für Deinen Blog?
Nein eigentlich nicht. Natürlich gibt es viele Blogs, die mir gefallen und einzelne Posts, die mich inspirieren, aber im Großen und Ganzen mache ich mein eigenes Ding. Allerdings finde ich den Blog Hey Look von Michaela und Lotta sehr gut gemacht. Ich liebe es dort zu stöbern!

3. Verfolgst Du viele Blogs?
Klar! Ich denke das alle Blogger auch selbst viel auf den Blogs Gleichgesinnter unterwegs sind. Ich klicke mich unheimlich gerne an verregneten Sonntagen durch die Posts anderer spannender Blogs auf der Suche nach schönen DIY-Ideen oder Rezepten. Foodblogs finde ich beispielsweise großartig.

4. Seit wann interessierst Du Dich intensiver für das Thema Interior und Design?
Ich habe schon als Kind ständig mein Zimmer umgestellt und auch als Teenie viel Wert auf meine Einrichtung gelegt. Es macht mir einfach Spaß das Beste aus den Gegebenheiten zu machen und mein Zuhause mit schönen Dingen, ob gekauft oder selbstgemacht, aufzuwerten. Dieses Interesse zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben.

5. Welchen Stil magst du am liebsten?
Ich mag es gern hell, nicht zu überladen und praktisch. Skandinavisches Design hat es mir besonders angetan. Das kombiniert mit eigenen DIY-Ideen und ich bin glücklich.

6. Welches Kleidungsstück hat bis jetzt am längsten in deinem Kleiderschrank überlebt?
Bei Kleidung muss ich passen, das kann ich nicht beantworten. Aber ich besitze ein paar Dr. Martens, die ich mir mit 16 gekauft habe und die kurioserweise immer wieder in Mode kommen und glücklicherweise unkaputtbar sind. Der Kauf dieser Schuhe hat sich als wirklich lohnenswerte Investition entpuppt! :D

7. Was ist dein Lieblingsgericht?
Oh, keine einfache Frage. Ich habe bestimmt Phasen, während denen ich eine bestimmte Sache am liebsten 3 x täglich essen könnte. Aber mit indischem Essen kann man mir immer einen Gefallen tun!

8. Deine Wohnung steht in Flammen und Du hast Zeit 3 Dinge aus den Flammen zu retten. Welche sind das?
Äh Dinge? Ich würde als erstes meine Mitbewohnerin retten. Dann aber vermutlich meinen Laptop und mit Sicherheit die Dr. Martens! ;)

9. Worauf kannst Du beim Shoppen eher verzichten? Schuhe, Kleidung, Make-up, Schokolade?
So richtig gerne gehe ich gar nicht shoppen und könnte auf alle diese Dinge im Zweifelsfall verzichten. Woran ich wirklich nicht vorbeigehen kann, ist Wolle!

10. Lippenstift oder Lipgloss?
Lippenstift!

11. Ich verlasse das Haus nie ohne…?
Handy.

Die Nominierungen:

♥ mädchenschmidt

♥ sousou diysign

♥ paetzilore

♥ cologne collection

live every moment

♥ LYSM Design

Thermomix for Beginners

Glückseeligkeit

♥ Konfettiregen

Zucker im Salz

*Ich bin nicht bei allen sicher, ob sie tatsächlich weniger als 200 Leser haben – seht es mir bitte nach, falls es mehr sind.

doing what you like is freedom

Frida Kahlo

So mir nichts dir nichts einen Sonntag auf der Couch zu verbringen fällt mir irgendwie nicht leicht. Sich einfach mal Ruhe gönnen und entspannen, puh, gar nicht so einfach. Statt einfach nichts zu tun, habe ich also, als würde ich das nicht sowieso 40 Stunden die Woche im Büro machen, den lieben langen Tag Pixel durch die Gegend geschoben. Ein Großteil meiner Zeit habe ich dabei der mexikanischen Malerin Frida Kahlo gewidmet und herausgekommen ist eine kleine Collage. Im Nachhinein muss ich sagen, nach freiwillig getaner Arbeit fühle ich mich tausend Mal entspannter als nach zwölf Stunden nichts tun…

doing what you like is freedom ♦ liking what you do is happiness
imm cologne

interior love – Manuel Welsky

interior love

Schon wieder ist eine Woche um und es gibt etwas neues aus der Rubrik interior love: Wie ihr wisst hat es mir das Material Kork ohnehin angetan und deshalb habe ich mich in diese stufenlos verstellbaren Hocker aus Kork und Stahl von Interior Designer Manuel Welsky ein klitzekleines bisschen verliebt.

Präsentiert wurden die Hocker SCRW und das Regal Chaos Theory unter anderem während der Passagen 2013 in Köln im Design Quartier Ehrenfeld. Die Hocker bestehen aus lediglich zwei Teilen. Die Sitzfläche, die gleichzeitig Korpus, Polster und Gewinde ist, wird von einem Stahlrohrgestell getragen, das in unterschiedlichen Farben erhältlich ist - unter anderem in blau, schwarz und gelb. Die Höhe des Hockers wird einfach durch Drehen der ganzen Sitzfläche eingestellt, denn diese schraubt sich dabei im Gestell nach oben oder unten. Die Materialeigenschaften des Korks sorgen dafür, dass der die Hocker recht bequem sind, denn das Korkgewebe ist mit Luftblasen durchsetzt, die es elastisch machen. Außerdem sorgt die geringe Wärmeleitfähigkeit des Materials für eine warme Sitzfläche. Ich habe zwar nur ziemlich kurz Platz genommen, aber mit ein wenig Phantasie, kann ich mir die Hocker sehr gut an meiner derzeit noch imaginären Küchenbar mit angrenzender imaginären Kochinsel in meinem geräumigen imaginären Loft vorstellen. Hach…

Blogempfehlung: sousou Diysign

Ihr Lieben,

ihr müsst uuuuuuuuuuuuuuunbedingt auf dem Blog meiner lieben Mitbewohnerin vorbeischauen. Im letzten Herbst hat sie einen Kreativschub bekommen, bastelt und kleistert seitdem wie verrückt. Irgendwann habe ich sie dann mit meinem Häkelwahn angesteckt   und seit einiger Zeit bloggt sie auch. Immer wieder inspirieren wir uns gegenseitig zu neuen kreativen Ausbrüchen und Projekten. Bei  sousou diysign geht es ebenso wie bei mir um DIY, Interior und vieles andere. Und der Blog ist wirklich super schön geworden!

sousou diysign

Nun wir es endlich Zeit, dass sich ihr Bekanntheitsgrad erhöht. Denn die Blogger unter uns wissen ja, wie sehr man sich über jeden einzelnen Klick und vor allem Kommentare freut. Denn dann macht die Sache gleich doppelt so viel Spaß! Also schaut bei sousou diysign vorbei. Sie freut sich bestimmt! :)

imm cologne

interior love – Concept Kitchen

interior loveHeute gibt es endlich wieder etwas aus der Rubrik interior love. Auf der imm cologne bin ich auf die Systemküche Concept Kitchen von Naber gestoßen, die sich flexibel an jede Wohnsituation anpassen lässt. Und da ich selbst in recht beengten WG-Verhältnissen lebe, sehe ich die Küche nicht nur aus ästhetischen Gründen als Highlight, sondern vor allem wegen des praktischen Nutzens. Bestimmt nicht jedermanns Traumküche, aber herrlich minimalistisch und dabei funktional!

concept kitchen

Ob als Insellösung oder in Kombination mit einer klassischen Küchenzeile, die Module können nach belieben angeordnet werden. Das System der Mobilküche basiert auf 5 Modulen: Arbeitsfläche mit integrierter Kochfläche, Spülzentrum, Butcher-Block, Lagerregal und Technik-Tower. Die aus Stahl gefertigten Grundelemente sind zerlegbar und können flexibel angeordnet. Ein einfaches Steckprinzip ermöglicht den unkomplizierten Auf- und Abbau der Grundelemente ohne Werkzeugeinsatz. Die von Bureau Kilian Schindler gestaltete Modulküche wurde inzwischen schon mit Designpreisen wie dem Plus X Award und dem Interior Innovation Award ausgezeichnet. Soweit mir bekannt ist, kann man die Küche allerdings noch nicht im Handel erwerben. Dann warten wir mal ab…